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Gesundes Brot – Köstliche Kraftpakete
Ein Leben ohne Brot: Das kann man sich gar nicht vorstellen. Brot ist das wichtigste und zugleich älteste Grundnahrungsmittel des Menschen – ein Kraftpaket, reich an Vitalstoffen. Brot versorgt uns mit Kohlenhydraten, pflanzlichem Eiweiß, ganz wenig Fett, Vitamin B1, B2, B6 und Folsäure, aber auch mit den Mineralstoffen Kalzium, Kalium, Magnesium und dem Spurenelement Eisen. Aufgrund dieser Inhaltsstoffe kann man mit Brot Nerven, Herz und Kreislauf stärken, Energie aufbauen, kann mit Stress besser umgehen, die Verdauung fördern und den Cholesterinspiegel beeinflussen.
Das Brot als Cholesterin-Polizei, das ist ein hochinteressanter Mechanismus. Der Speisebrei von gut gekautem Vollkornbrot zieht sich langsam durch den Darm, saugt Gifte und Stoffwechselmüll an. Er bindet auch Gallensäure und transportiert sie ab. Das zwingt die Leber neue Gallensäure zu produzieren. Und zur Cholesterinbildung benötigt der Körper Gallensäure. Dadurch kann der Cholesterin-Spiegel auf natürliche Weise reguliert werden.
Oft hört man den Satz: „Brot macht dick.“. Das stimmt nicht. Gerade mal 100 bis 130 Kilokalorien hat eine Scheibe Brot im Durchschnitt. Brot macht satt, aber nicht dick. Dafür ist immer das verantwortlich, was man aufs Brot drauflegt oder -streicht.
Es stehen uns heute viele Brotvarianten zur Verfügung. Mildes Weißbrot besteht etwa zu 90 Prozent aus Weizenmehl. Sein Teig wird durch Hefe gelockert. Dunkles Roggenbrot mit 90 bis 100 Prozent und Roggenmischbrot mit 50 bis 90 Prozent Roggen werden beide mit Natursauerteig zubereitet. Dann gibt es noch das Vollkornbrot. Es enthält den Keim und die Randschichten des Korn, ist besonders nähr- und ballaststoffreich.
Zum Frühstück kann ein Vollkornbrot ideal sein, weil die zahllosen Vitalstoffe dafür sorgen, dass man fit und stark durch den Tag geht. Dazu passen Käse sowie Aufstriche, aber auch Radieschen, Paprika und Tomaten. Mit Vollkornbrot baut man langfristig Energie auf. Kurz vor und unmittelbar nach dem Sport ist Weiß- oder Mischbrot zu empfehlen, da es schnell verfügbare Kohlenhydrate liefert.
Wer Gluten, das Getreide-Eiweiß in Roggen, Weizen, Gerste, Hafer und Dinkel, nicht verträgt, muss nicht auf Brot verzichten. Glutenfreie Alternativen aus Mais-, Reis- und Johannisbrotkern-Mehl, oft mit den weiteren guten Zutaten Sojamehl, Kartoffeln und Buchweizen gibt es in großer Auswahl in Reformhäusern, Naturkostläden oder Bio-Supermärkten.
Quelle: „Natürlich Magazin April 2010“ Wissenswertes rund um die Naturkost
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