In der unberührten Natur ist alles in steter Bewegung und unterliegt einem ständigen und sanften Wandel. Dies ist die Voraussetzung für Gesundheit. Störfelder (Störherde) wirken dem freien natürlichen Energiefluss im Organismus entgegen oder blockieren ihn. Sie werden vom Patienten vielfach gar nicht bemerkt und lassen sich auf den ersten Blick oft nicht mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen in Verbindung bringen. Dennoch können sie derart negativ auf den Körper einwirken, dass er eher bereit ist, zu erkranken oder eine bestehende Krankheit auf die üblichen Therapien nicht reagiert. Heilungsprozesse laufen verzögert ab oder werden verhindert.
Solche Herde können durch Entzündungen wie beispielsweise tote oder eitrige Zähne, chronisch entzündete Kieferhöhlen oder entzündete Mandeln hervorgerufen werden. Auch jede äußerlich oder innerlich vorhandene Narbe kann zum Störfeld werden. Ebenso können körperfremde Materialien (z. B. Amalgamfüllungen) und Elektrosmog Störherde bilden.
Durch Untersuchung der Ohrreflexzonen ist es möglich, Störfelder ausfindig zu machen und anschließend durch Stechen von Akupunkturnadeln in die entsprechenden Punkte am Ohr zu beseitigen. Zusätzlich kann eine neuraltherapeutische Behandlung sinnvoll sein. Dabei wird der Störherd durch gezieltes Einspritzen eines Lokalanästhetikums ausgeschaltet.
Störherde aufgrund zerstörter Strukturen (z. B. kariöse Zähne) lassen sich auf diese Weise jedoch nicht therapieren. Die Beseitigung dieser Störfelder muss primär durch operative Maßnahmen erfolgen. Die Wirksamkeit der operativen Behandlung kann jedoch durch begleitende Akupunktur-Sitzungen unterstützt und verstärkt werden.