Dr. Kreisel, der mit der Einführung der Frequenzmodulation Pionierarbeit in der Entwicklung der Implantat-Akupunktur geleistet hat, zählt zu den international führenden Experten auf diesem Gebiet.
Die anspruchsvolle Behandlungsmethode erfordert sehr viel Erfahrung und äußerste Sorgfalt und sollte deshalb nur von hochqualifizierten und zertifizierten Ärzten durchgeführt werden. Dr. Kreisel setzt als wissenschaftlicher Beirat und Dozent des Internationalen Netzwerkes für kontrollierte Implantat-Akupunktur INAURIS Maßstäbe für höchste Qualität bei der Ausbildung und Anwendung der Methode.
Schon vor mehreren Jahrhunderten setzten chinesische Ärzte bei Patienten mit chronischen Erkrankungen resorbierbare Kollagenfasern aus Darmsaiten von Säugetieren an bestimmte Stellen unter die Haut der Ohrmuschel. Durch diesen Dauerreiz auf bestimmte Ohrakupunkturpunkte sollten Beschwerden gelindert und Krankheiten langfristig behandelt werden.
Menschen mit chronischen Erkrankungen sind häufig auf die regelmäßige und dauerhafte Einnahme von Medikamenten angewiesen. Leider lassen sich viele Symptome damit oft nur unzureichend bessern. Außerdem haben viele Medikamente starke Nebenwirkungen, unter denen die Patienten zusätzlich leiden.
Neue Möglichkeiten und Alternativen bietet hier die Implantat-Akupunktur (IA). Diese revolutionäre Methode, die auf der oben beschriebenen Dauerakupunktur beruht, wurde in den letzten Jahren wiederentdeckt und von Dr. Kreisel zur sogenannten Frequenzmodulierten Implantat-Akupunktur® bzw. Frequenzmodulierten Hirnstimulation FBS® weiterentwickelt.
Das Verfahren
Bei der Implantat-Akupunktur werden winzige Nadeln aus Titan oder auflösbarem Resomer® direkt unter die Haut der Ohrmuschel gesetzt und verbleiben dauerhaft im Ohr.
Im Gegensatz zur herkömmlichen Nadelakupunktur ermöglichen die Implantate eine anhaltende Stimulation des zentralen Nervensystems mit einer vermehrten Freisetzung verschiedener Botenstoffe (z.B. Dopamin, Endorphin, Serotonin).
Besonders bei chronischen, schwer therapierbaren Krankheitsbildern wie zum Beispiel Morbus Parkinson, Restless Legs Syndrom (RLS), Multiple Sklerose, verschiedenen Schmerzsyndromen, Migräne, Tinnitus und Augenerkrankungen wie Makuladegeneration (AMD) und Retinitis centralis serosa lassen sich so bemerkenswerte Erfolge erzielen.
Am Ohr befinden sich ca. 400 Akupunkturpunkte, die bestimmten Organen und Strukturen des Körpers zugeordnet sind. Vor der Implantation müssen alle Ohrregionen systematisch auf aktive Punkte hin untersucht werden. Diese Punkte sind sehr klein (0,2 - 0,3 mm), so dass die Punktsuche sowie die Implantation so exakt wie möglich durchgeführt werden müssen.
Nicht verwechselt werden darf die Implantat-Akupunktur mit der Dauernadel-Akupunktur.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Der Behandlungsablauf bei Frequenzmodulierter Implantat-Akupunktur® / Hirnstimulation FBS®
Verhaltensregeln zur Frequenzmodulierten Implantat-Akupunktur® / Hirnstimulation FBS®