Im Folgenden möchten wir Ihnen wichtige Informationen rund um die Frequenzmodulierte Implantat-Akupunktur® / Frequenzmodulierte Hirnstimulation FBS® geben.
1. Beratung / Aufklärung
Am Anfang jeder Behandlung steht ein ausführliches Informations- und Aufklärungsgespräch. Der Ablauf des Eingriffes und alle Ihre Fragen dazu werden besprochen. In der Regel ist es sinnvoll, vor der Implantation eine Probebehandlung mit herkömmlichen Akupunkturnadeln durchzuführen.
2. Anamnese / Untersuchung
Um die richtige Punktauswahl für die Implantation treffen zu können, sind eine exakte TCM-Anamnese und eine körperliche Untersuchung unerlässlich. Eine weitere wichtige Grundlage bilden Ihre mitgebrachten Arztbefunde, aus denen die von einem Facharzt gestellte Diagnose Ihrer Erkrankung hervorgehen sollte.
Nach dem Anamnesegespräch und der Untersuchung wird eine TCM-Diagnose gestellt, die als Grundlage für die exakte Auswahl der Implantationspunkte dient.
3. Punktsuche
Kein Mensch gleicht dem anderen. Die zu behandelnden Akupunkturpunkte und deren Anzahl variieren deshalb von Patient zu Patient und müssen individuell ermittelt werden. Eventuell bestehen Störfelder, die vor dem Eingriff behandelt werden müssen. Die Punktsuche selbst wird mittels der sogenannten RAC-Tastung und mit Hilfe eines Widerstandmessgerätes durchgeführt und die aktiven Punkte werden markiert.
Wichtig: erst jetzt steht fest, wo und wieviele Implantate gesetzt werden müssen. Grundsätzlich gilt: so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig.
Eine vor der Implantation durchgeführte ZMR-Behandlung optimiert das Ansprechen auf die Implantate.
4. Implantation
Den Eingriff wird in örtlicher Betäubung und unter sterilen Bedingungen vorgenommen. Beide Ohren werden gründlich desinfiziert und steril abgedeckt.
Anschließend werden die Implantate an die ausgewählten Punkte gesetzt. Dies geschieht mit Hilfe des sogenannten Implantators, der die Nadeln durch einen kurzen Druck am Zielpunkt freisetzt.
Nach Setzen der Implantate werden die Einstichstellen werden mit speziellen Pflastern verschlossen.
5. Frequenzmodulierte Implantat-Akupunktur® / Frequenzmodulierte Hirnstimulation FBS®
Die Frequenzmodulierte Implantat-Akupunktur® / Frequenzmodulierte Hirnstimulation FBS® wurde in den letzten Jahren von Dr. Kreisel entwickelt und standardisiert. Die Erfahrungen von Dr. Kreisel zeigen, dass die Wirkung von Resomer®-Implantaten durch die Anregung mit elektromagnetischen Wellen gesteigert werden kann.
Im Anschluss an die Implantation werden die einzelnen Implantate daher gezielt mit gepulsten (frequenzmodulierten) Laserstrahlen oder Magnetfeldern stimuliert. Die erforderlichen Frequenzen werden zuvor für jeden Patienten individuell ermittelt und orientieren sich am jeweiligen Krankheitsbild.
Die frequenzmodulierte Stimulation der Implantate lässt sich bei Bedarf auch Monate nach der Implantation wiederholen.
6. Nebenwirkungen
Insgesamt handelt es sich um ein sicheres und sehr nebenwirkungsarmes Verfahren. Die Materialien sind sehr gewebefreundlich und kommen in der Orthopädie seit Jahrzehnten zum Einsatz.
Bei der Implantation selbst können Sie einen leichten Einstichschmerz verspüren, alle anderen Untersuchungs- und Behandlungsschritte sind schmerzfrei.
Selten kann es nach der Behandlung zu einer Hautreizung, einem Hämatom (Bluterguss), einer Entzündung oder einen Knorpelschaden des Ohres kommen. In Ausnahmefällen kann ein Implantatverlust innerhalb der ersten Tage nach der Implantation auftreten. Sobald die Implantate ihre Wirkung voll entfalten, können Nebenwirkungen der eingenommenen Medikamente auftreten, da diese dann relativ gesehen überdosiert sind. Die entsprechenden Medikamente sollten dann unter ärztlicher Kontrolle reduziert werden.
In manchen Fällen ist nach einigen Monaten eine Nachimplantation erforderlich.
Die Stimulation der Implantate im Rahmen der Frequenzmodulierten Implantat-Akupunktur / Frequenzmodulierten Hirnstimulation FBS ist völlig nebenwirkungsfrei.
7. Dokumentation
Der Gesetzgeber verlangt eine exakte Aufzeichnung der gesamten Behandlung. Der Eingriff und die Therapieergebnisse werden deshalb für jeden Patienten ausführlich dokumentiert. Sie erhalten nach dem Eingriff eine Patientenmappe mit Verhaltensempfehlungen sowie einen Ausweis, der Auskunft über die gesetzten Implantate gibt.
8. Nachsorge
Zur Behandlung gehört eine kontinuierliche Nachsorge über mehrere Monate, die meist telefonisch erfolgt. Falls erforderlich findet nach drei bis sechs Monaten eine Nachsorgeuntersuchung statt.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Frequenzmodulierte Implantat-Akupunktur® / Frequenzmodulierten Hirnstimulation FBS®