Intravenöse Lasertherapie

Die intravenöse Lasertherapie (Laserblutbestrahlung, Blutlaser) ist eine neuartige Form der intravasalen Blutbehandlung mit nachweisbar vielfältigen positiven Effekten auf den Stoffwechsel und das Immunsystem. Das Verfahren wurde in Deutschland auf Grundlage langjähriger Forschungen russischer Wissenschaftler weiterentwickelt und optimiert.

Die intravenöse Lasertherapie basiert auf der biologischen Heilwirkung von Softlasern, die zu einer Stimulierung des Immunsystems, einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahme und der Durchblutung, einer Entzündungshemmung sowie zu einer Aktivierung des Zellstoffwechsels und der Zellerneuerung führen – Effekte, die auch bei der Lasernadel-Akupunktur genutzt werden.

Im Gegensatz zur Lasernadel-Akupunktur wird bei der intravenösen Lasertherapie der Körper jedoch nicht von außen behandelt, sondern im Gefäßsystem selbst. Zwar könnte das Blut auch indirekt durch eine auf die Haut über einem Gefäß aufgesetzte Laserfaser bestrahlt werden, allerdings verliert der Laserstrahl dabei aufgrund von Streuung und Brechung deutlich an Energie bevor er im Gefäß auf die Blutzellen einwirken kann. Beide Verfahren stellen daher eigenständige Therapiemethoden dar, die nicht miteinander konkurrieren, sondern sich eher sinnvoll ergänzen.

Das Verfahren
Über eine sterile Einmal-Laserfaser, die über eine Kanüle in eine Armvene eingeführt wird, werden fließende Blutzellen direkt mit Laserlicht verschiedener Wellenlängen (rot, grün, blau) und Pulsung bestrahlt. Dabei werden die Lichtquanten von den Blutzellen absorbiert.

Die aufgenommene Energie gelangt über den Blutkreislauf zu den erkrankten und geschwächten Zellen bzw. Organen und löst dort die beschriebenen positiven biostimulatorischen Reaktionen aus. Zusätzlich werden antioxidative Enzymsysteme aktiviert.

Die während der Behandlung verabreichte Lichtleistung ist außerordentlich gering (1-3 mW) und beträgt nur einen Bruchteil der Energie, die beispielsweise bei der Lasernadel-Akupunktur auf die Haut aufgebracht wird. Viele Studien aus der biologischer Laserforschung belegen, dass diese niedrigen Leistungsdosen lediglich biostimulatorische Wirkungen haben und völlig unschädlich sind.

Die Behandlung erfolgt im Liegen oder Sitzen und dauert zwischen 30 bis 50 Minuten. Das Tragen einer Laserschutzbrille ist nicht erforderlich.

Indikationen
Die intravenöse Lasertherapie zeigt bei vielen Patienten eine allgemeine Stabilisierung und Energetisierung sowie vielfältige Effekte auf den Stoffwechsel, die meist auch laborchemisch nachweisbar sind. Das Verfahren eignet sich daher hervorragend zur Behandlung chronischer Krankheiten, die mit Störungen des Zell- und Energiestoffwechsels verbunden sind.
Dazu zählen:

- chronisch entzündliche Erkrankungen (z.B. Leber, Darm)
- Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes mellitus)
- Autoimmunerkrankungen
- Neurologische Erkrankungen ( z.B. Multiple Sklerose MS)
- chronische Herz- und Nierenerkrankungen
- Makuladegeneration AMD
- Durchblutungsstörungen
- Hauterkrankungen
- degenerative Erkrankungen (z.B. Arthrose)
- Fibromyalgie

Darüber hinaus lässt sich die intravenöse Lasertherapie sehr gut präventiv zum Leistungserhalt und Anti-Aging einsetzen.

Das Verfahren wird nach einem aktuellen Statement der Nationalen Anti-Dopingagentur NADA nicht als Doping angesehen und kann deshalb auch zur Leistungssteigerung bei Sportlern angewendet werden.

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