Körper- und Ohrakupunktur2017-08-16T18:41:47+00:00

Klassische chinesische Akupunktur und spezielle Mikrosystem-Akupunktur

Körper- und Ohrakupunktur bei Dr. kreisel in Stuttgart

Dr. Kreisel bietet in seiner Praxis in Bietigheim-Bissingen nahe Stuttgart und Ludwigsburg klassische chinesische Körperakupunktur sowie spezielle Mikrosystem-Akupunktur an. Unter Mikrosystemen versteht man Körperregionen, in denen sich der Mensch in seiner Gesamtheit widerspiegelt. Die bekanntesten Mikrosysteme sind Ohren, Schädel, Hände und Füße. Diese Bereiche werden bei einer Mikrosystem-Akupunktur gezielt behandelt. Der Vorteil der Mikrosystem-Akupunktur gegenüber der klassischen Körperakupunktur liegt ihrem deutlich schnelleren Wirkungseintritt. Mit Akupunkturnadeln können aber auch sehr effektiv schmerzhafte Triggerpunkte stimuliert werden. Kinder und schmerzempfindliche Patienten profitieren von der hochwirksamen, gleichzeitig aber schmerzlosen Lasernadel-Akupunktur.

Klassische chinesische Körperakupunktur

Bei der klassischen Körperakupunktur liegen die zu behandelnden Punkte auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet und die über die gesamte Körperoberfläche verteilt sind. In ihnen kreist nach altchinesischer Auffassung die Lebensenergie Qi mit ihren Anteilen Yin und Yang. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar, ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit. Die Reizung der entsprechenden Punkte mit Nadeln löst Energieblockaden und beseitigt Störungen im Körperinneren. Es sind mehr als 350 klassische Akupunkturpunkte bekannt, von denen einige wenige nach energetischen Kriterien sorgfältig ausgewählt und kombiniert werden müssen.

Ohrakupunktur

Der französische Arzt Dr. Paul Nogier entdeckte in den 1950er Jahren die Ohrakupunktur und entwickelte daraus die Aurikulomedizin. Demnach entspricht die Ohroberfläche einer Reflexzone, auf der sich alle Organe und Strukturen des Körpers projizieren. Die Untersuchung der Ohrreflexzonen erlaubt eine Aussage über Krankheitszustände und erleichtert die Diagnosestellung. Außerdem ist sie beim Auffinden von Störherden hilfreich, die auf dem ersten Blick nichts mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen zu tun haben, sich aber insgesamt negativ auf den Heilungsprozess auswirken können. Man nimmt an, dass alle durch die Ohrakupunktur ausgelösten Reize über das Zwischenhirn zu den zugehörigen Organen gelangen, die auf diese Signale reagieren. Die Ohrakupunktur wirkt also stets über das Gehirn, der Steuerzentrale des Menschen, und ist aufgrund der kurzen Reflexwege besonders effektiv.

Schädelakupunktur nach Yamamoto YNSA

Der japanische Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto entwickelte in den 1970er Jahren die nach ihm benannte Behandlungsmethode. Die Schädelakupunktur nach Yamamoto eignet sich besonders gut zur Behandlung neurologischer Erkrankungen sowie akuter und chronischer Schmerzerkrankungen. Die Punkte befinden sich am Kopf und werden mit feinen Akupunkturnadeln oder Laserstrahlen stimuliert.

Augenakupunktur nach Boel (Acunova)

In den 1990er Jahren entwickelte Prof. John Boel aus Dänemark ein hocheffektives Akupunktursystem zur Behandlung von Augenerkrankungen, das allgemein als Augenakupunktur (Synonym: Akupunktur 2000, Acunova) bekannt wurde. Selbstverständlich werden dabei keine Nadeln direkt in das Auge gestochen. Der Name bezieht sich vielmehr darauf, dass in erster Linie Punkte, die eine stärkende Wirkung auf das Auge haben, Verwendung finden.

Dauernadel-Akupunktur

Dauernadeln sind sterile Einmalnadeln aus Stahl, die oberflächlich in die Haut am Ohr eingestochen werden und dort bis zu drei Wochen verbleiben. Die Dauernadeln sollten mehrmals täglich mit einem kleinen Magneten stimuliert werden. Die Dauernadel-Akupunktur darf nicht mit der Implantat-Akupunktur verwechselt werden.

Dry Needling

Im Unterschied zur herkömmlichen Akupunktur werden bei dieser Methode nicht Meridianpunkte, sondern gezielt myofasziale Triggerpunkte mit Akupunkturnadeln stimuliert. Das Verfahren eignet sich hervorragend zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen des Bewegungsapparates.

 

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