VNS Analyse2018-08-20T15:06:01+00:00
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VNS Analyse Stuttgart / Ludwigsburg

Die VNS-Analyse, die Dr. Kreisel in seiner Praxis in Bietigheim-Bissingen nahe Stuttgart und Ludwigsburg anbietet, ist ein von allen Institutionen anerkanntes Untersuchungsverfahren und besitzt medizinischen und wissenschaftlichen Goldstandard. Mit der Methode können Störungen des vegetativen Nervensystems rechtzeitig erkannt und therapiert werden. Dazu zählen zum Beispiel Bluthochdruck- und Herzerkrankungen sowie nervliche Überbeanspruchung, die zu einem Burn-out-Syndrom oder einer Depression führen kann. Aber auch chronische Schmerzsyndrome oder Stoffwechselstörungen können eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems bedingen und zur Entstehung weiterer Erkrankungen beitragen.

Analyse des vegetativen Nervensystems VNS

Atmung, Immunsystem, Verdauung, Hormonhaushalt, Blutdruck und Herzschlag laufen scheinbar automatisch ab. Der Mensch übt darauf bewußt nur wenig Einfluss aus. Die übergeordnete Steuerzentrale für diese lebenswichtigen Vitalfunktionen des Körpers ist das vegetative Nervensystem (VNS), welches diese Vorgänge im Organismus reguliert. Weist diese Steuerzentrale Störungen auf und bleiben sie unerkannt, kann dies schnell zu Erkrankungen führen. Deshalb ist es wichtig, den Funktionszustand des vegetativen Nervensystems zu kontrollieren. Dies geschieht mithilfe einer VNS-Analyse, welche die sog. Herzfrequenzvariabilität eines Menschen misst. Wie die VNS-Analyse funktioniert und welche Vorteile sie hat, erfahren Sie im Folgenden von der Praxis Dr. Kreisel in Bietigheim-Bissingen.

Wie funktioniert das vegetative Nervensystem?

Das vegetative Nervensystem setzt sich aus den beiden Anteilen „Sympathikus“ und „Parasympathikus“ zusammen. Um das Zusammenspiel dieser beiden Nervensysteme  zu veranschaulichen, dient folgendes Beispiel:

Vor unserem modernen und bequemen Zeitalter hatten unsere Vorfahren täglich ums Überleben zu kämpfen. Bei Gefahr stellte sich der Körper sofort auf Kampf oder Flucht ein. Der Körper reagiert auf diese Stresssituation mit einer erhöhten Aktivität des Sympathikus (Anspannungsnerv). Dabei werden der Blutdruck erhöht, Muskeln angespannt und Zucker (Energie) sowie Stresshormone ins Blut ausgeschüttet. Gleichzeitig werden Systeme, die nicht direkt dem Flucht- oder Kampfmodus dienen (z.B. Verdauungs-, Immun- und Hormonsystem) heruntergefahren. Die freigesetzten Stresshormone sind notwendig, um im Kampf oder auf der Flucht bestehen zu können. Sobald die Stresssituation vorüber ist, wird die Sympathikusaktivität heruntergefahren und der Parasympathikus (Entspannungsnerv) aktiviert, der die Erholung und Regeneration anregt.

Auch heute sind wir immer noch verschiedensten Faktoren und Situationen ausgesetzt, die extremen Stress verursachen und den Sympathikus aktivieren. Allerdings bleibt in den meisten Fällen die körperliche Aktivität aus, welche den Stress letztendlich abbaut. Hält diese Situation über einen längeren Zeitraum an, kann das VNS sein Wechselspiel aus An- und Entspannung nicht mehr optimal regulieren. Die Folge: Der Sympathikus ist hyperaktiv, der Blutdruck und Zuckerspiegel bleiben erhöht, da ihn die Muskeln nicht verbrauchen. Der Parasympathikus hingegen ist nicht ausreichend aktiv, so dass Regeneration und wichtige Vitalfunktionen reduziert bleiben. Dies schlägt sich im Laufe der Zeit auf die Organe nieder, was für den Organismus die Vorstufe zu chronischen Erkrankungen bedeutet.

Was ist eine VNS-Analyse und wie läuft sie ab?

Mit der VNS-Analyse wird der Funktionszustand des vegetativen Nervensystems geprüft. Dies erfolgt über die Messung der sog. Herzfrequenzvariabilität (HRV). Dazu werden im Ruhezustand insgesamt 520 Herzschläge aufgezeichnet und anschließend die Schwankungen der Herzschlagfolge ausgewertet. Sind bei der VNS-Analyse bzw. HRV-Analyse unterschiedliche Zeitabstände erkennbar, liegt eine Variabilität vor. Dies bedeutet, dass der Körper sich gut auf innere und äußere Reize einstellen kann. Ist keine Variabilität ersichtlich, dann befindet sich der Körper in einer sogenannten sympathikotonen Situation, bei welcher der Sympathikus aktiv und der Parasympathikus teilweise starr ist. Dabei gibt die Größe der Variabilität an, wie stark jeweils Sympathikus respektive Parasympathikus arbeiten. Idealerweise sollte bei der Messung im Ruhezustand der Parasympathikus aktiver sein als der Sympathikus.

Welchen Vorteil hat eine VNS- bzw. HRV-Analyse?

Störungen des vegetativen Nervensystems können innerhalb von wenigen Jahren zu chronischen Erkrankungen führen. So kann sich ein dauerhaft erhöhter Stresspegel in einer Bluthochdruck- und Herzerkrankung manifestieren, aus einer nervlichen Überbeanspruchung kann sich ein Burn-out-Syndrom oder eine Depression entwickeln usw. Die Analyse des VNS ist somit eine wichtige Vorsorgemaßnahme im Rahmen eines gesundheitlichen Check-ups, da Regulierungsstörungen rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden können. Doch nicht nur das: auch der Genesungsprozess von Patienten mit chronischen Krankheiten kann dadurch kontrolliert und die Therapie gegebenenfalls optimiert werden. Dr. Kreisel in Bietigheim-Bissingen nahe Stuttgart und Ludwigsburg empfiehlt mindestens einmal jährlich eine VNS-Analyse.

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